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Vidal & Sohn Tempo 400 Dreirad

Erstzulassung:22/03/1939
KM:999.999 (fiktiver  Tachostand)
Kraftstoff:Benzin 2T
Fahrzeug-Art:Gebrauchtfahrzeug
Fahrzeug-Kategorie:Geländewagen/Pickup/SUV
KW/PS:9/12
Hubraum:396 ccm
Farbe:Grün
Zylinder:2
Sitzplätze:2


 

 

Vidal & Sohn Tempo-Werk

Die ersten Dreiräder
Die ersten Tempo-Dreiräder entstanden aus einer Kombination von Motorrad und Pritsche, die sich vor dem Fahrer befand. In der Weiterentwicklung wurde das Führerhaus vor die Pritsche bzw. den Kasten verlagert. Die Tempo-Dreiräder waren mit Ein- bzw. Zweizylinder-Zweitakt-Ottomotoren ausgerüstet (Tempo A 400 von 1938 z. B. mit 400 cm³ und 12 PS), die über ein Getriebe und eine Kette das Vorderrad antrieben – Motor, Getriebe, der Kettenkasten als tragendes Teil und das Vorderrad waren hierzu als ein im Ganzen schwenkbares Teil gelenkig mit dem Rest des Fahrzeuges verbunden.

Geschichte

Der erste Tempo (T1) entstand noch in der väterlichen Kohlenhandlung, an der Oscar Vidal als Juniorpartner beteiligt war. Dort bauten zwei Schlossermeister den sogenannten Vorderlader, ein Dreirad mit der Ladefläche vor dem Fahrersitz, der von einem Ilo-Motor angetrieben wurde. Die ersten im eigenen Werk hergestellten Fahrzeuge waren der T 6 und der T 10. Bekannt sind heute vor allem noch die Tempo-Dreiräder und das Modell Matador.

Gemeinsames Konstruktionsprinzip der Lieferwagen war, alles für den Antrieb Notwendige im Fahrerhaus unterzubringen, sodass man in der Wahl des Aufbaues freie Hand hatte. Entsprechend vielfältig war das Angebot an Sonderaufbauten für Spezialtransporte und Kommunen.

Ab 1933 wurden neben dem Dreirad, das jetzt ein geschlossenes Führerhaus vor der Ladepritsche hatte, auch vierrädrige Cabriolimousinen und Lieferwagen mit Kastenaufbau hergestellt.

Oscar Vidal (Tempo) ging 1955 eine Verbindung mit der Hanomag ein; 1959 kamen beide Firmen zum Rheinstahl-Konzern. 1965 gab Vidal seine letzten Geschäftsanteile an den Rheinstahl-Konzern ab, die Marke Tempo verschwand. Innerhalb des Rheinstahl-Konzernes kam das Unternehmen zur Hanomag. Der Tempo-Lieferwagen wurde zum „Harburger Transporter“ weiterentwickelt, der zunächst unter dem Namen Hanomag vertrieben wurde. Ab 1966 fuhr auch der Tempo Matador mit dem Rheinstahl-Hanomag-Emblem. Das Tempo-Werk wurde 1969 Teil der neuen Hanomag-Henschel Fahrzeugwerke GmbH, welche 1971 von der Daimler-Benz AG übernommen wurde. Seitdem ist der heutige Daimler-Konzern Eigner des ehemaligen Tempo-Werkes, wo bis 1978 die „Harburger Transporter“ mit Mercedes-Stern als Mercedes L 206/307 weitergebaut wurden.

Mitte der 1950er Jahre waren 101.000 dreirädrige „Tempo"-Fahrzeuge zum Verkehr zugelassen. Diese Zahl halbierte sich zehn Jahre später. 1978 waren noch 3.500 Wagen registriert. Am 31. Dezember 2008 gab es noch 87 zum Verkehr zugelassene Dreiräder aus Harburg. [3]

Bis 1984 konnten die Mitarbeiter des Werkes ihre Arbeitsstätte in Bostelbek von der in unmittelbarer Nähe gelegenen Bahn-Station Tempo-Werk der Niederelbebahn bequem zu Fuß erreichen.

Seit 1962 wurden Tempo-Dreirad-Fahrzeuge als Joint Venture-Produkt „Bajaj Tempo“ in Indien gebaut (ab 1986 mit Lombardini-Dieselmotoren) und vereinzelt nach Europa importiert. Eine Variante des Hanseat wurde als Einzylinder-Viertakt-Diesel bis 2000 produziert und meist als Autorikscha eingesetzt. (Auszug Wikipedia)

 

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